Pressestimmen

Ein Brückenkopf gegen kulturelle Grenzen
…Die Exponate sind nach Themengruppen gesammelt, die bestimmte Tendenzen in der Entwicklung von Kunst und Kultur veranschaulichen. Der Bogen der Darstellung spannt sich zu den von Mythen und Religionen geprägten Kulturphasen und endet in der fünften Arkade mit der Kunst der Gegenwart.(…) Das „Museum Humanum“ im Grenzdorf Fratres ist nur ein Brückenkopf im Gesamtprojekt, das eigentlich „Kulturbrücke Fratres“ heißt. Der bekannteste Besucher des Galeriehauses war übrigens Tschechiens Präsident Vaclav Havel.
DIE PRESSE (Beppo Beyerl)

Besucher aus Tibet – Würdenträger sieht viele Gemeinsamkeiten
Hohe Würdenträger des tibetischen Buddhismus besuchten kürzlich das neu eröffnete „Museum Humanum“.(…) Auf ihrer Reise durch Osteuropa machten sie einen Abstecher nach Fratres, um die Tibetika der „Sammlung Peter Coreth“ zu besichtigen. Die drei rotgewandeten Ordensleute, die im Exil leben, wurden vor dem Museum nach traditionell tibetischem Brauch mit weißen Seidenschärpen begrüßt. Zum Abschied hob der tibetische Philosoph Gonsar Tulku Rinpoche die Bedeutung eines Dialogs zwischen den Religionen hervor und meinte, daß an einem Ort wie Fratres, über alle Unterschiede hinweg, fundamentale Gemeinsamkeiten im religiösen Streben der Menschen erlebbar würden.
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Blick in die Steinzeit – „Venus von Fratres“ gibt der Forschung Rätsel auf
Wie beim „Tag der Architektur“ im Juni standen die magischen und mythischen Wurzeln der Künste im Mittelpunkt eines Vortrags-Marathons, den Professor Walter Leitner vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck eröffnete. Leitner kam in seinem Vortrag auch auf das im Original verfügbare Frauenidol der „Sammlung Peter Coreth“ (Museum Humanum) zu sprechen. Diese „Steckfigur“ aus Sandstein, an der Geologen Pickspuren und andere Merkmale menschlicher Einwirkung festgestellt haben, entspricht dem Kanon der bekannten Venusstatuetten nur teilweise und gibt trotz längerer Untersuchung im Innsbrucker Institut noch immer Rätsel auf. Wer noch Konzentration für einen weiteren Vortrag aufbrachte, wurde vom Wiener Kunstexperten Dr. Werner Rappl mit dem Lebenswerk des Sammlers und Gelehrten Aby Warburg bekanntgemacht.
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Auf der Suche nach dem Göttlichen und dem Tod
Zu einem kulturellen Geheimtip an der österreichisch-tschechischen Grenze ist das Museum Humanum in Fratres, Bezirk Waidhofen/Thaya, geworden. Hunderte wertvolle Kleinplastiken und Kultgegenstände aus fünf Kontinenten sind in dem ehemaligen Gutshof zu sehen. Masken aus Afrika, Schamanengewänder aus Asien, Buddha-Statuen und Steinzeit-Relikte thematisieren Mythen und Religionen der Menschen rund um den Erdball. Zusammengetragen hat die kostbare Sammlung Peter Coreth, Politologe, Publizist und Wahl-Waldviertler. „Alle Kulturen stellen ähnliche Fragen zum Göttlichen, zum Tod, zur Natur (…)“, erläutert Coreth, der sich mit dem Museum einen Lebenswunsch erfüllen konnte.
KURIER (Winfried Dimmel)

Vision von Weltkultur
…30 Jahre lang hat Peter Coreth in aller Welt gesammelt.(…) 30 000 Jahre Menschheitsgeschichte liegen in Vitrinen. Zwetschkenbäume und Hollerstauden schauen durch die Fenster herein. Auch an kleinen Orten haben große Gedanken ihren guten Platz.
MORGEN (Mella Waldstein)

Eine spannende Gegenüberstellung
…In der Säulenhalle des Gutshofes erwartet den Besucher im Museum Humanum eine beachtliche Sammlung (…) Hier kann im direkten Vergleich die Kulturgeschichte der Menschheit von der magischen Welt der Steinzeitjäger über die Kulturen Asiens bis in unsere heutige Zeit an Hand der Motivgruppen Tierbild, Götterbild und Menschenbild nachvollzogen werden.
UND (München)

Spiel mit Gegensätzen
Einen besonderen Beitrag zum Kultursommer leistete die amerikanische Kunstpädagogin Kate Reynolds von der „International School of Prague“. Gemeinsam mit Univ.Prof. DDDr. Wolfgang Mastnak (München) führte sie die Besucher durch das Museum Humanum und machte ihnen Zusammenhänge in der Kunstentwicklung bewußt. Reynolds Interesse galt dabei vor allem den archetypischen Bildideen und ihrer Interpretation durch C.G. Jung und Mircea Eliade
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Ein Fenster zum Nachbarn
Plötzlich standen wir in einem geräumigen Hof mit vielen Blumen. In der Stille eines Herbstvormittags sah es aus, als wäre die Zeit stehengeblieben. (…) Im Inneren konnten wir eine einmalige Kunstsammlung besichtigen und waren buchstäblich sprachlos, welche Schätze der Menschheitskultur Dr. Peter Coreth im Lauf von 30 Jahren sammeln konnte. Das einstige Wirtschaftsgebäude hat einige Abteilungen wie z. B. die buddhistische, islamische oder christliche Kultur. Ungewöhnlich ist die Parallelität, in der alles präsentiert wird. Die einzelnen Gegenstände aus verschiedenen Zeiten und Ländern sind nebeneinander ausgestellt, insgesamt etwa tausend Objekte.
ZPRAVODAJ (Pavel Krystof Novak)

Gelebte Boheme
Nach Felix Mitterer konnte Peter Coreth mit Robert Schindel einen weiteren prominenten österreichischen Autor im Gutshof in Fratres begrüßen. Schindel war tags zuvor bei Marcel Reich-Ranicki im „Literarischen Quartett“ zu Gast.
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Anlaufstelle für Kunstinteressierte
…Der alte Gutshof ist mittlerweile zu einer international bekannten Anlaufstelle für Kunst- und Kulturinteressierte aus Mitteleuropa geworden.
KURIER

Worte und der Tod – Ilse Aichinger in Fratres
Als „eine der markantesten und radikalsten Dichterpersönlichkeiten unserer Zeit“ begrüßte Hausherr Coreth die 81jährige Schriftstellerin Ilse Aichinger. Als Mitglied der legendären „Gruppe 47“ schrieb sie gemeinsam mit Autoren wie Heinrich Böll, Günter Grass, Ingeborg Bachmann und Martin Walser Literaturgeschichte.
NÖN (Daniel Lohninger)

Von der Naturbeschwörung zum menschenzentrierten Weltbild
Wer auf dem Weg von Prag nach Wien einen Abstecher ins niederösterreichische Waldviertel macht, kann sich wirklich hinterm Wald fühlen. Aus Tschechien kommend liegen nur ein paar hunderte Meter hinter dem Grenzübergang zwischen welligen Feldern die gepflegten Häuser des 28-Seelen-Weilers Fratres. Neugierig unterbrechen ältere Bauersleute beim Anblick des fremden Autos ihr Schwätzchen. In dieser Umgebung könnte das Hinweisschild mit der Aufschrift „Museum Humanum“ nicht überraschender auftauchen. Im ehemaligen Gutshof von Fratres hat sich Peter Coreth seinen Lebenstraum erfüllt. Der frühere Zeitungskorrespondent in London und spätere Schriftsteller und Publizist mit Wohnsitz in München und Budapest, hat hier den richtigen Ort für die Ausstellung seiner riesigen Kunstsammlung gefunden. Er hat sie in drei Jahrzehnten aufgebaut. Trotz seiner zurückhaltenden Gesten ist ihm die Leidenschaft anzumerken, wenn er in der „Säulenhalle“ Schnitzereien aus Jade und Menschenknochen, Amulette, Schamanenschürzen, byzantinische Christusdarstellungen oder katholische Madonnenbilder vorführt.(…)“Die Grenznähe ist eine Metapher für das Anliegen eines solchen Museums“, sagt Coreth.
FRANKFURTER RUNDSCHAU (Ulrich Glauber)

An der Grenze
Der österreichische Pfeiler der Kulturbrücke steht in Fratres und ist ein aus romanischer Zeit stammender Gutshof, der im Barock umgebaut wurde und in dem schon Kaiserin Maria Theresia übernachtet hat. In der weitläufigen Anlage befindet sich auch die Privatsammlung von Peter Coreth, das Museum Humanum, ein Museum, dessen Exponate einen Überblick über 30.000 Jahre Kulturentwicklung geben.
ORF-KULTURJOURNAL, Ö-1 (Andreas Wolf)

Hof- und Brückenbauer
Mit Frohsinn, Muskelkraft und ritterlicher Tugend hält ein Mann im ausgedünnten Grenzland seinen Hof hoch. Keine Milchwirtschaft, auch wenn er die letzten Kühe seines Vorbesitzers noch persönlich kennen lernen durfte. Der schöne Gutshof von Peter Coreth im nördlichen Waldviertel ist längst ein Veranstaltungsort für Kultur. Coreth hat den stattlichen Hof im Jahr der Grenzöffnung erworben, um dort seiner Sammlung globaler Kunst- und Kulturgüter als Museum Humanum eine Heimstatt zu geben. Und das an einem Ort, sein Name ist Fratres, der gerade einmal 24 Einwohner zählt! Fratres liegt direkt an der tschechischen Grenze, in Rufweite von Slavonice, das für seine bunten Renaissance-Sgraffiti an den Hauptplatz-Fassaden bekannt ist. (…) Ein Pfeiler der Kulturbrücke ist Peter Coreths Hof, den er mit eigener Kraft vom Keller (Wein) bis zum Dachboden (Marder),vor allem aber im Museums- und Veranstaltungstrakt bestechend schön renoviert hat…
DER STANDARD (Margarete Affenzeller)

Das Museum Humanum geht neue Wege der Kunstvermittlung
Ist ein 28-Seelen-Dorf in der fast menschenleeren Landschaft des nördlichen Waldviertels ein geeigneter Standort für ein anthropologisches Museum? So fragte man vor zehn Jahren, als die Förderung für ein utopisches Projekt anstand. (…) Das Museum Humanum ist gleichermaßen Verzauberung und Provokation.(…) Wer sich auf einen Rundgang durch die Arkaden begibt, könnte dabei auch dem Woher und Wohin seines eigenen Lebens ein wenig näher kommen.
FORUM / Museum

Kulturelles Kleinod
…In der liebevoll restaurierten Säulenhalle eines wuchtigen Gutshofes aus der Spätrenaissance hat der passionierte Sammler die Welt der Götteranbetung und der kultischen Verehrung in zahlreichen Vitrinen anschaulich gegenübergestellt. Insgesamt 30.000 Jahre Geschichte „wohnen“ im Bauch des alten Gemäuers in dem verlassenen Weiler Fratres, der ab sofort nicht mehr an der EU-Grenze liegt. Die bürokratischen Hürden haben dem erfahrenen Weltenbummler bei der Überstellung von Kunstgegenständen (…) stets robuste Nervenstränge abverlangt.
AUSTRIA PRESSE AGENTUR (Andreas Tröscher)

Along the Austrian Thaya
The first part of the Grasel Trail goes from Slavonice to the hamlet of Fratres. The fascinating private Museum Humanum is located here in a Baroque manor. The Empress Maria Theresia used to stay in this manor overnight on her travels between Prague and Vienna. Grasel robbed this manor as well.
THE GRASEL TRAIL

Es begann in Afrika…
Kunstobjekte zu sammeln ist ein Spiel mit hohem Einsatz. (…) Aus dem Journalisten wurde ein Kunstsammler mit eigenem Museum, in dem markante Beispiele für die Evolution der Kunst der Menschheit ausgestellt sind.
SAMSTAG (Inge Elkan)

Just accross the border
Museum Humanum is essentially the lifetime collection of one man, Peter Coreth. His purpose is to contribute to an anthropological understanding of art. As he says „its aim is not to teach but rather to seduce the visitor to see and reflect for him (or indeed her) self“. The, quite literally, thousands of very different exhibits are from all over the world representing many centuries and probably hundreds of cultures. The eclectic mix of objects is displayed in groups, or arcades, reflecting the physical structure of the museum, to cover the subjects of Survival, the Mythic Matrix, Transfer of Meaning, Pretension to Power and, finally, Anthropocentrism. Sounds daunting. But somehow it is not. The exhibits, while each very different, gave me the feeling of commonality, illustrating the links between ages and peoples, the parallel symbols that appear in so many different cultures at so many different points in time. The same symbols may feature in an ancient carving from Africa, a temple piece from China or a woodcut from Europe. It is fascinating. The museum really is just over the border; look hard or blink and you will miss it.
THE BRIDGE (Jennifer Potter)

Museum Humanum – Parallelen an der Grenze
In der Tat ist ein außergewöhnliches Museum entstanden Die anthropologische Sammlung von Peter Coreth umfaßt über 1400 Exponate. Die im „Museum Humanum“ ausgestellten Kleinplastiken, Kultgegenstände, Insignien, Amulette, Werkzeuge umfassen einen Zeitraum von 30.000 Jahren. Sie stammen aus allen Kontinenten und den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Auch die Gegenwart wird nicht ausgeklammert. Meist werden solche Dinge im Museumsbetrieb nach Herkunft fein säuberlich geordnet und getrennt präsentiert. Genau das will Peter Coreth nicht. Ihm geht es um Themengruppen. So sollen übergreifende Entwicklungen kenntlich werden. (…) Dabei zeigt sich, daß alle Kulturen ähnliche Fragen zum Göttlichen, zum Tod, zur Natur stellen. „Stilfragen sind eben auch Sinnfragen, die uns etwas angehen“, sagt der leidenschaftliche Sammler. (…) Die spannungsreiche Gegenüberstellung will das Interesse für das Fremde, Andersartige wecken und den Blick auf das Gemeinsame, Verbindende lenken. „Ein spartenübergreifendes Experiment, das einen Kontrapunkt zu den zahllosen Spektakeln des Zeitgeistes setzt“.
ROSENHEIMER-VERLAG (Reinhard Kriechbaum)

Art exhibition / culture
The MUSEUM HUMANUM seeks to give new expression to the ancient conviction that the fight for survival must be waged by intellectual means. The „Cultural Bridge Fratres-Slavonice“ addresses this philosophy with a programmatic approach, which can bee seen as a basis for serious questioning of old and new artistic codes. The concept of the permanent exhibition is supported by the architecture of the pillared hall, in which each arcade is dedicated to a certain subject. The motiv of this collection is the cycle „pictures of animals – pictures of deities – pictures of man“ emphasizing the comprehensive evolutionary movement of anthropomorphizing processes in the different languages of the forms of each culture. (…) The principle of the presentation is the synopsis, not the fathoming of individual features, although the invitation to risk profound analysisis included at certain points: the visitor can use the concept as an open model for further discussion and adapt it to suit his personal needs.
PRAGUE

Fratres
This rather ordinary village lies directly on the Czech-Austrian border. Perhaps you would not expect a culture centre renowned in Central Europe to be found in a local old farm. It has been organizing concerts, exhibitions, theatres and summer schools of all types for ten years now. The centre is the meeting point of famous Czech and Austrian artists, ambassadors, cardinals as well as ordinary art enthusiasts from various European regions. The owner of the farm, a philosopher Peter Coreth, will show you around a permanent exposition of his life-long collections – the Museum Humanum. It allows you to see a unique collection of hundred of small sculptures, cult items, insignia, amulets and very old working tools from the five continents. „Image of Animal – Image of God – Image of Man“ is the motto of the permanent exhibition, which will take you through thirty thousends years of the human development. You will pass from the magical imagination world of the Stone Age hunters and still existing natural tribes, through periods marked by myths and religion until you reach the art of our rational age.
TOPOGRAPHY / Slavonice

Niederösterreich neu entdeckt!
Der wahre Kulturgenießer reist nach Fratres. Dort oben (…) findet er ein exquisites Museum mit erlesenen Exponaten in bemerkenswerter Verknüpfung mit moderner Kunst.(…) Hinter einem romantisch verwachsenen Torbogen öffnet sich ein üppig begrünter Hof als schattiger Treffpunkt für die Gäste. Sie kommen aus aller Herren Länder nach Fratres und finden hier die Stille der Abgeschiedenheit, die den kreativen Gedankenaustausch beflügelt, und befinden sich dennoch in einem pulsierenden kulturellen Zentrum.
NÖWI

Dem Menschen ein Museum
… Ein Großteil seiner Sammlung war in Kisten verpackt, (…) der Rest befand sich als Leihgaben in diversen Museen der Welt. Eine Auswahl daraus hat nun ihren festen Platz in der Dauerausstellung in Fratres. Massive Säulen gliedern den Ausstellungsraum in fünf Arkaden, in denen die Exponate präsentiert werden. Sie sind nicht nach geografischen Räumen und Kulturkreisen, sondern nach Gemeinsamkeiten in den Motiven angeordnet. Coreth: „Damit man sehen kann, das ist analog und das ist unterschiedlich. Wo sind die Zusammenhänge? Es soll etwas sichtbar machen, was in herkömmlichen Museen nicht sichtbar wird.“ Die Objekte stehen als Beispiele für die „Evolution der Kunst in bestimmten menschlichen Bereichen“.(…) Der Besucher erhält einen Arkaden-Plan, der ihm Zugang zu den Themen eröffnet (…) Jedes einzelne Objekt in jeder der fünf Arkaden hat zum einen seine Botschaft im Kontext des Museums und ist gleichzeitig eine wertvolle Rarität. Renommierte Völkerkundemuseen beneiden den Sammler in Fratres um seine vollständige schamanistische Tanzschürze mit Pektorale (Brustschmuck), Armschmuck und Krone aus dem tibetischen tantrischen Buddhismus oder das Perlenkostüm aus Nigeria oder die indische Steinkunst aus dem 11. Jahrhundert oder den Terracottakopf aus dem 6.bis 5. Jahrhundert v. Chr. aus dem östlichen Mittelmeerraum oder oder… Der Staatspreis in Österreich, die Comeniusmedaille in Tschechien und wachsendes Interesse auf beiden Seiten der Grenze sind der Lohn für die Mühe und gleichzeitig wertvolle Werbung für einen Besuch der Kulturbrücke und des Museum humanum in Fratres…
GEHEIMNISVOLLES WALDVIERTEL (Hannes Gans / Leopold Stocker Verlag)

Peter Coreth: Integration ist im Grunde ein Kulturauftrag
…Der Politikwissenschaftler, Kunstsammler, Museumsgründer und Autor Peter Coreth hat nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die „Kulturbrücke Fratres“ initiiert. (…) Einer kritische Überprüfung wird das Verhältnis Europas zu den außereuropäischen Kulturen unterzogen. (…) Bezugspunkt der Ausstellungen und Symposien ist das „Museum Humanum“ als Schauplatz zeitloser menschlicher Themen. Die Facetten und Codes alter und zeitgenössischer Kunst werden einander gegenübergestellt und auf neue Ansätze hin untersucht…
RAIFFEISENZEITUNG

Geheimtipp unter wahren Kunstliebhabern
In Fratres, einem kleinen Dorf unmittelbar an der Grenze zu Tschechien, befindet sich ein hochkarätiges Museum, das zum Zentrum für Künstler und Kulturschaffende im nördlichen Waldviertel avancierte. Der Sitz der „Kulturbrücke Fratres“ zieht Kunstinteressierte aus ganz Mitteleuropa an. (…) Zentraler Bezugspunkt der Ausstellungen und Symposien ist das Museum Humanum – ein Schauplatz zeitloser menschlicher Themen und deren künstlerischer Interpretation…
SALZBURGER NACHRICHTEN

Ein Leben für die Kultur
Für die immer größer werdende Sammlung kostbarer Artefakte suchte Coreth einen geeigneten Platz. Er fand ihn im entlegensten Winkel des Waldviertels. Die unverwechselbare Ausstrahlung dieser Landschaft hat ihn vom ersten Augenblick an vollkommen in Bann geschlagen. Sie ist ernst, wahrhaftig, schwermütig. (…) Und so haben die Exponate, um die ihn die führenden Museen der Welt beneiden, seit 1997 im 30-Seelen-Dorf Fratres an der tschechischen Grenze eine Heimstatt gefunden. Als „offene Denkwerkstatt“ ist das Museum Unterstützung, aber nicht Selbstzweck…
NEW YORKER STAATS-ZEITUNG (Österreich-Beilage)

Abenteuerliches aus der Welt der Kunst
Die Initialzündung zu einer nunmehr 40 Jahre dauernden weltweiten Sammeltätigkeit erfolgte bei Coreth durch einen Fund bei einer Stellungsgrabung während des Militärdienstes. Was er da aus der Erde buddelte, sah zunächst aus wie ein verschmutzter Behälter, bis es sich als ein mit Reliefen verziertes frühromanischen Tragaltärchen entpuppte. So manches seiner Sammelstücke hat eine geradezu unglaubliche Auffindungsgeschichte, wie etwa der Terracotta-Kriegerkopf aus Zypern, im archaischen Mandelaugenstil des 6. bis 5. Jahrhunderts v. Chr. Coreth war die Kleinplastik in einem Lampengeschäft in Schwabing aufgefallen, wo sie zum Fuß für einen lachsroten Lampenschirm werden sollte. Ihn hatte sofort die starke Aura des Kopfes beeindruckt. (…) In Karsruhe wurde das Kunstwerk wissenschaftlich ausgewertet, Professor Karageorghis aus Nikosia kam und publizierte darüber, im Badischen Landesmuseum war es zehn Jahre lang Leihgabe – und 1997 kam es zur Eröffnung des Museum Humanum nach Fratres, zurück zu seinem Eigentümer. (…) Manche der zeremoniellen Gegenstände ziehen einen so in Bann, daß man sich kaum davon trennen kann.; etwa das Tanzkostüm eines tantrischen Priesters mit schamanischen Wurzeln; tausend aus Menschenknochen gefertigte Perlen verzieren es, dazu Schellen und Glöckchen, mit deren Klangwirkung ein Zustand der Trance erreicht wurde. Fast durfte dieses Tanzkostüm wegen der „Paneele aus Elfenbein“ nicht eingeführt werden, bis Dr. Coreth belegte, daß es sich nicht um Elfenbein, sondern um Menschenknochen handelt. Dann stand der Einfuhr nichts mehr im Weg, denn für Tiere gibt es den Artenschutz, für Menschen nicht… So abenteuerlich wie die Geschichte mancher Exponate hört sich auch die Lebensgeschichte von Peter Coreth an …
CALIFORNIA STAATS-ZEITUNG (T. Walek-Doby)

Suche nach den Wurzeln der Religionen – Ein ungemein spannender Kulturvergleich
Wer ein bestimmtes Anliegen konsequent in einem Museum umsetzen will, der kann letzendlich nur selbst ein eigenes Museum einrichten. Aber wer tut das schon? Peter Coreth hat es getan.(…) Ihn interessieren Kunst- und Kultgegenstände, die Auskunft geben über das Weltbild ihrer Hersteller; das bloß Dekorative hat er nie beachtet. So ist die Coreth-Sammlung nach weltweit durchgehenden Kulturthemen aufgebaut; sie ist keine „Kultur-Geografie“, die eine Kultur isoliert neben die andere stellt. Das erlaubt einen Kulturvergleich, der ungemein spannend ist. Wie haben die verschiedenen Völker in verschiedenen Zeiten ein bestimmtes Thema gesehen und dargestellt? (…)Wie wurde die Magie für den Lebenskampf eingesetzt und in den Dienst des Überlebens gestellt? Wie haben die einzelnen Gesellschaften ihre Frauenidole gestaltet? Aus welchen Wurzeln entwickelten sich die verschiedenen Religionen?
BRASIL-POST

Ein Museum der Menschheit
Rund 1.500 Artefakte als allen fünf Erdteilen sind in der Säulenhalle in fünf Doppelarkaden untergebracht und veranschaulichen die Entwicklung der Kunst. (…) Nicht Besitzer der Materie, sondern „Teilhaber an ihren Aussagen zu werden“ ist das Ziel, dem sich Peter Coreth mit seinem ganzen Leben verschrieben hat. Er selbst wird von Museen, Universitäten und internationalen Gesellschaften zu Vorträgen eingeladen. (…) Eine kongeniale Mitarbeiterin hat Dr. Coreth in seiner Lebenspartnerin Mag. DDr. Andrea Korenjak aus dem slowenisch besiedelten Teil Kärntens gefunden. Sie kann als Expertin für transkulturelle Themen immer wieder wertvolle Beiträge einbringen. Mit solchem Beistand ist Kulturarbeit ein Vergnügen.
NEUE ZEITUNG (Budapest)

Tierbild – Götterbild – Menschenbild
In Niederösterreich gibt es 710 Museen – ein ganz besonderes aber (…) ist das Privatmuseum von Dr. Peter Coreth. (…) Die Anfänge der Kunst werden vor allem anhand von Idolfiguren und Opfergeräten sinnlich erfahrbar gemacht. Diese bilden den Ausgangspunkt einer „Abenteuerreise“ quer durch die Zeiten und Kulturen. Tierbilder sind für die frühen Menschen unerläßlich und wurden zu Leitbildern ganzer Kulturen. Sie galten in archaischen Zeiten als Mittler zu Geistern und Göttern, später als Begleiter von Gottheiten oder gar als Gottheit selbst. Zu einem wesentlichen Kulturfortschritt wurde die Möglichkeit der Konservierung und Speicherung von Lebensmitteln, beispielsweise in Terracotta-Gefäßen: Sie wurden entscheidend für die Entwicklung der Gemeinwesen, ermöglichte die Ansammlung von Gütern und den Handel, schuf Machtstrukturen. Die Entstehung der Kunst ist das Resultat des Lebenskampfes, und Magie ist die Fortsetzung der technischen Anstrengungen zum Überleben. Das „Opfer“ als religiöse Grundform wurde später in den Hochkulturen verfeinert und schließlich zur Liturgie ausgebaut. Zuerst stutzt man und braucht einige Zeit zum Einordnen solcher Gedanken. Durch den Vergleich der Exponate kann man sie rasch nachvollziehen.
DEUTSCHE PRESSE

Der Werdegang der Kulturbrücke
…1997 entstand das Museum Humanum, das bald zum Mittelpunkt der jungen Kulturinitiative wurde und vor allem den interkulturellen Dialog inspirierte. Sein Werkstatt-Charakter ermöglicht es Besuchern wie Kursteilnehmern, Zusammenhänge selber zu entdecken (…) und sich durch neue Sichtweisen verwandeln zu lassen. Dieses Überschreiten von Grenzen wurde auch zum Leitmotiv für die Veranstaltungen der Kulturbrücke. Wo politischer Zündstoff das Verhältnis immer wieder trübt, kann die universelle Sprache der Kunst auf einer höheren Bedeutungsebene vermitteln…
KULTURWERKSTÄTTEN / Bibliothek der Provinz

Bildband: REISEN IM NIEMANDSLAND
Von Lübeck bis Triest
…Unmittelbar gegenüber Slavonice, auf österreichischer Seite betreibt Peter Coreth in einem renovierten Gutshof in Fratres das Museum Humanum und die Kulturbrücke, die mittels Kulturveranstaltungen die ehemalige Grenzregion verbindet.
(Kurt Kaindl, Karl Markus Gauß, Clemens Berger/ Otto-Müller-Verlag.)

Zur traurigen Ruhe gekommen
Einen Einblick in die jüdische Vergangenheit der Region zeigt der ehemalige Gutshof in Fratres. Im Museum Humanum erinnern Steinskulpturen von Franz Xaver Ölzant an das versunkene jüdische Waldviertel…
DIE PRESSE (Mella Waldstein)

Geistesblitz – Andrea Korenjak über Musik in Körper, Geist und Gesellschaft
Mit einem APART-Stipendium der Akademie der Wissenschaften verfasst die 32-jährige promovierte Psychologin, Musik- und Kulturwissenschaftlerin gerade ihre Habilitation…zur „Kulturgeschichte der Musik als heilendes Medium“. Darin spannt sie den Bogen von den Heilritualen indigener Kulturen und den ersten philosophischen Überlegungen in der Antike bis in die therapeutische Praxis der Gegenwart…und dokumentiert den gewaltigen Kulturtransfer zwischen Orient und Okzident… Frauenbilder in Kunst und Psychologie haben sie…als Vortragende immer begleitet. Etwa die „femme fatale“, die nichts mit der realen Situation von Frauen um 1900 zu tun hatte. Lange Zeit waren Frauen bloß Objekte der Kunst. Der Fülle von Weiblichkeitsmetaphern stehen wenige historische Fakten gegenüber. Nichtsdestotrotz schaffen sie für Korenjak in unserem Symbolsystem ihre eigene Realität. „Problematisch wird es, wenn die Grenzen zwischen der männlich geprägten Kunstfrau und der realen Frau verschwimmen“, so die Musikpsychologin. Daß heute der künstlerische Ausdruck von Frauen einen Aufschwung erlebt, begreift sie „als eine große gesellschaftliche Chance“. Das nördlichste Waldviertel ist Kraftplatz in ihrem Leben. Mit ihrem Lebensgefährten genießt sie dort die Einschicht, in der sich manchmal das Gefühl von Zeitlosigkeit einstellt…
DER STANDARD (Astrid Kuffner)

MICA-Interview mit Hossam Mahmoud:
Musik als Heilkunst
„…Raum und Zeit – das ist der Schwerpunkt der ägyptischen Philosophie. Die Ägypter haben früher gegen die Zeit gekämpft, im Gegensatz zur griechischen Philosophie, die gegen das Schicksal gekämpft hat… Die Araber haben früher wirklich die Menschen auch durch die Musik geheilt, aber diese Kultur ist verschwunden… Musik als Heilkunst hat nun in Fratres stattgefunden, das ist ein Dorf mit 37 Einwohnern, beim Konzert waren 120! Sie sind extra wegen dieser Thematik gekommen. Es wurden schöne Gedichte von J. Ch. Bürgel vorgelesen und „Musik & Temperament“, ein Vortrag von Andrea Korenjak. Schwerpunkt war die Liebe, und die positive Wirkung der Liebe auf die menschliche Seele. Ich habe mich davon inspirieren lassen, eigentlich hatte ich ein ganz anderes Programm vorbereitet, aber dann habe ich ein Taqassim gespielt. Im zweiten Teil habe ich gesungen, was ich normalerweise nicht mache, ein Liebeslied. Es war sehr interessant, daß die Leute – Österreicher, die die Sprache nicht verstehen – dann bei Wiederholungen mitgesungen haben. Sie waren ganz dabei, auf einer ganz anderen Ebene. Wir haben alle Kunst miteinander ausgetauscht, es war ein wunderschönes Erlebnis…“
(Hossam Mahmoud, ägyptischer Komponist und Oud-Virtuose)

Von Franz König bis Vaclav Havel
…In Fratres möchte man Grenzen überwinden. Ziel ist es, durch zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen die kulturell verödete Grenzregion zu beleben und einen nachhaltigen Prozeß des kulturellen Austausches über Europa hinaus in Bewegung zu setzen…
ORF-noe

The Mythic Matrix – A very unusual Museum
If you are in the south of the country, close to Slavonice it is worth popping over the border to Austria to a very unusual museum. It is called Kultur Fratres and Museum Humanum. The two names reflecting the two elements of the museum that are housed in the remaining buildings of an old country estate in Fratres where the Empress Marie Theresa is said to have stayed…
THE BRIDGE

Kulturni most Fratres: Diskuse o budoucnosti zemedelstvi
Prvni kulturni odpoledne letniho programu ve Fratres, ktere se konalo 14. cervna v prostorach Muzea Humanum, bylo ve znameni zemedelstvi a kultury. Navstevnici Muzea prvne zhledli pusobive cernobile fotografie rakouske fotografky Gerlindy Miesenböck, tematicujici problematiku vymirani sedlaku v Rakousku. Po te promluvil byvaly komisar EU Franz Fischler o svoji vizi tykajici se vyvoje zemedelstvi, o jeho situaci na globalnim trhu o podpore rozvoje venkova Evropskou unii. Zuzana Krajcovicova, zastupitelka Strany zelenych ze Slavonic, se s cetnym rakouskym i ceskym publikem podelila o prakticke zkusenosti s dotacemi EU a vizemi farmarek ze Slavonicka… (Tereza Kuhnova)
DENIK (Tschechische Republik)

Kult als der Ursprung
Seit mehr als 30 Jahren trägt Peter Coreth die Idee eines Buches im Kopf, das dem Leser die Zusammenhänge zwischen weltanschaulicher Ideengeschichte und den daraus entstandenen Kunstformen nahe bringen soll. Es war klar, daß sich die Exponate des von ihm gegründeten Museum Humanum hiefür am besten eignen würden. Bei der Veranstaltung am 1. August unter der Devise „Kulte, Rituale, heilige Räume – Kunst in sozialen Kontexten“ konnte er das eben erschienene bemerkenswerte Buch unter dem Titel „Weltbilder im Spiegel der Kunst“ präsentieren. Eine große Zahl von Abbildungen der Artefakte aus dem Museum quer durch die Jahrtausende und durch die Kulturen sind in diesem Bildband zu finden – mit lesenswerten Beiträgen von unterschiedlichen Fachleuten…(Erika Kaufmann)
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Was bedeutet Kunst? – Museum der Fragen
Peter Coreth ist ein eigenwilliger Kopf. ..Ständig befindet er sich auf dem Sprung zu etwas anderem. Das hindert ihn daran, in festgefahrenen Bahnen zu denken. Von 1971 bis 1975 hat er als außenpolitischer Redakteur der „Salzburger Nachrichten“ gearbeitet, er schrieb den Roman „Arbeitshaft“, zog durch Europa und begann eine mythologische Studiensammlung aufzubauen. Im Museum Humanum…sind diese Ergebnisse einer 40-jährigen Sammlertätigkeit ausgestellt. Wunderbare Objekte aus allen Teilen der Welt hat er zusammengetragen, um sie miteinander in Beziehung zu setzen. …Was macht Kunst eigentlich zur Kunst, wo kommt sie her und was bewirkt sie im Betrachter? Coreth gibt keine allgemein verbindlichen Antworten. Jeder, der sich mit seiner Sammlung auseinandersetzt, ist gezwungen, selbst gründliche Überlegungen anzustellen.. .“Haben wir es – über alle Unterschiede hinweg – mit einer fundamentalen Gemeinsamkeit im Kunstwollen der Völker zu tun?“, fragt Coreth…Viel hält er nicht von all den Instanzen, die versucht haben, den Menschen Kunst zu vermitteln. Zu ideologisch, zu engstirnig, zu verbohrt scheinen sie ihm alle zu sein…So verlernt man das Staunen, die eigentliche Wirkkraft für das Erkennen von Kunst. Das Museum Humanum schließt Kunst nach Themenbereichen auf…Als „Kunstraum und experimentelle Denkwerkstatt“ will Coreth das Museum verstanden wissen. Man sollte es sich ansehen. (Anton Thuswaldner)
SALZBURGER NACHRICHTEN

Girtlers Streifzüge: An der Grenze
In Fratres erwartet mich der Eigentümer des Gutshofes, der Kulturphilosoph Peter Coreth, und seine Gefährtin, Frau DDr. Andrea Korenjak. In der Eingangshalle des Gutshofes, der als „Kulturbrücke Fratres“ bezeichnet wird, findet am Nachmittag eine interessante Veranstaltung statt….Im Gutshof von Fratres…haben sich inzwischen die Gäste eingefunden. Peter Coreth zeigt seine Sammlung, die er „museum humanum“ nennt, mit ihren archäologisch und ethnologisch bemerkenswerten Stücken. Ihm geht es um „Weltbilder“ – darüber brachte er ein schönes Buch mit demselben Titel heraus, das er nun vorstellt…(Roland Girtler)
KRONEN-ZEITUNG

Kunstsammler Peter Coreth: „Zu Antiquitäten hatte ich einen spielerischen Zugang“
…Nach zwanzig Jahren im Ausland begann Coreth seine Rückkehr vorzubereiten. Er suchte ein Haus für seine Sammlung, möglichst in einer intakten, dünn besiedelten Landschaft. Er fand seine Vorstellung in Fratres verwirklicht. 55 Meter lang ist der von einem zweistöckigen Dachboden gekrönte Gutshof und fast zwölf Meter breit. Neben Coreths Wohnung umfasst er das von der Wissenschaft hoch geschätzte Museum Humanum, Coreths Sammlung außereuropäischer Kunst, und eine Galerie für zeitgenössische Kunst. (Thomas Jorda)
NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Weltbilder im Spiegel der Kunst – Ein Museum zum Heimnehmen
…Der Museumsbesucher wie der Leser erlebt die Kultgegenstände im Kulturvergleich; archetypische Bildmotive wie Frauen-Idole oder Mutter-Kind-Darstellungen von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert werden einander gegenübergestellt. Bei diesem Streifzug durch die Mythen und Weltbilder soll der Betrachter sehen, wie sich die Formensprache der Kunst im Laufe der Geschichte verändert hat, und verstehen, daß Formfragen auch Sinnfragen sind. So entsteht ein neuer Blickwinkel, der Kunst auf ganz andere, neue Weise erleben lässt, und auch die Grundfragen des eigenen Lebens sichtbar macht. Dankenswerterweise haben in dem prächtigen Bildband auch Aufsätze und Vorträge namhafter Wissenschaftler, Forscher, Künstler, Theologen und Philosophen Platz gefunden…
NEUE ZEITUNG (Budapest)

Menschenbilder in Kulturstationen
…Der mit Fachbeiträgen bereicherte prachtvoll gestaltete Bildband lässt diese Reise durch die Kultur-und Menschheitsgeschichte als Dokumentation in der häuslichen Bibliothek präsent erhalten…- (grm)
PANEUROPA ÖSTERREICH

Zentrum der Kunst
…In Coreths „Museum Humanum“ werden Kulturkreise und Epochen nicht getrennt, sondern die Objekte nach Gemeinsamkeiten geordnet. Da kommt dann eine Figur aus dem Horuskult neben der Muttergottes mit dem Kind zu liegen, der chinesische Tiger neben dem römischen Löwen… – (Oliver Tanzer)
DIE FURCHE

Für Sie gelesen
…So wie im Museum Humanum die rund 1.500 Objekte in Gruppen nach Themen und Motiven präsentiert werden – und nicht wie gewöhnlich nach Ländern oder Kulturen – , so folgt auch der Bildband diesem System. Das Augenmerk wird auf Aussage und Inhalt der Exponate und nicht auf Zeit und Ort der Entstehung gerichtet… – (t.w.d.)
BRASIL-POST

Mythos und Kunst als Orientierung des Menschen
Es besteht kein Zweifel, dass das Museum Humanum im äußersten Nordwesten Niederösterreichs eines der interessantesten in der österreichischen Museumslandschaft ist; schon daran zu ersehen, dass immer wieder führende Zeitgenossen aus Kunst und Wissenschaft, Religion und Politik dort zusammentreffen. 1997 sind in den Gutshof aus dem 12. Jahrhundert 1.500 Kunstwerke von Weltrang – Skulpturen, Bilder, Kultgegenstände, alles Originale und Unikate – eingezogen…So unterschiedlich die Beweggründe vorerst sein mögen, um das Museum Humanum zu besuchen, der Aura der Kunstwerke kann sich keiner entziehen… ein Griff mitten hinein ins kulturelle Leben. Diesem widmet sich schon seit Jahren die Kunstpädagogin Kate Reynolds… Peter Coreth und Kate Reynolds gehören zu der ganz seltenen Spezies, die einen Pfad in die verschütteten Ursprünge unseres geistigen Daseins aufspüren und freilegen können. Es war reiner Zufall – wenn man an einen solchen glaubt -, daß 1997 in einem Cafe in Slavonice, fünfhundert Meter über der tschechischen Grenze von Fratres entfernt, Kate Reynolds und Peter Coreth aufeinander stießen und innerhalb einer Viertelstunde gegenseitig ihre beiden kongenialen Anliegen erkannten. Seither ist das Museum Humanum in Fratres ein wesentliches Standbein des kulturellen Anschauungsunterrichts von Kate Reynolds… Seit dreizehn Jahren kommt Kate Reynolds wenigstens einmal im Jahr mit ihren Hochschülern hierher. Über den allgemein üblichen Kunstunterricht ist sie sehr unglücklich… „Unsere Wissenschaften arbeiten heute in horizontaler Ebene – die Folge davon sind der fehlende Überblick, Einseitigkeiten und Zerstörungsprozesse…“ Kate Reynolds schätzt Mythen und Kunst als Orientierung in einer von Bedeutungsverlusten geprägten Zeit. „Kunst ist Orientierung“, betont sie, und Peter Coreth sieht Mythos und Kunst als unsere letzte Chance. Es gibt sie noch, die großen Philosophinnen und Philosophen; wir brauchen nur hinzuhorchen und mitzudenken, um zu höheren Erkenntnissen zu gelangen. – (Traude Walek-Doby)
DEUTSCHE PRESSE

Von der Seidenstraße in Asien zur Textilstraße im Waldviertel
…2009 war Kate Reynolds zum zweiten Mal mit einer international zusammengesetzten Gruppe von Studenten aus Baku, deren Eltern führende wirtschaftliche Positionen in Aserbaidschan einnehmen, in Fratres – junge Leute, die wohl selbst einmal führende Stellungen innehaben und die ihr persönliches Erleben und ihre Erkenntnisse in die beruflichen Überlegungen einbeziehen werden… Kate Reynolds lehrte bisher in San Francisco, Prag und Baku. Sie setzte sich intensiv mit den Lehren von C.G.Jung, Joseph Campbell und Mircea Eliade auseinander und arbeitete im Bereich Alchemie mit Terrence McKenna…
BRASIL-POST

Dornröschenschlafstörung im 26-Seelen-Dorf
…Seit 1992 bewohnt Peter Coreth mit einigen Familienangehörigen das idyllische Ensemble. Er beendete dessen Dornröschenschlaf, der auch eine Folge der Entwertung der Region durch den Eisernen Vorhang war… Das Sehenswerteste in Fratres – etwas, das man hier „am Ende der Welt“ nie vermutet: Peter Coreths „Museum Humanum“ in der Säulenhalle des Gutshofes, eine der interessantesten anthropologischen Sammlungen in Österreich.- (Barbara Huemer)
AUGUSTIN

Entlang der Grenze – Barriere und Übergang
Mitten in Fratres steht ein kleiner verwilderter Park, eigentlich mehr eine unstrukturierte Ansammlung weniger Bäume. Passiert man sie, kommt man rasch an eine imposante Mauer, die von einem noch imposanteren Tor durchbrochen wird. Links und rechts zeugen eine tschechische, eine österreichische und eine EU-Fahne von der politischen Einstellung des Eigentümers. Zur Rechten zeigt sich die von barocken Voluten gekrönte Schmalseite eines beeindruckend großen Gutsgebäudes. Geht man durch das Tor, blickt man von Nordosten auf einen markanten Dreiseithof; zur Linken das Försterhaus, daran anschließend das Kutscherhaus, gegenüber eine mächtige Scheune, zur Rechten das Gutsgebäude, heute Wohnstätte von Peter Coreth und Aufbewahrungsort seiner imposanten Sammlung, des Museum Humanum… Einige Jahre hat er als kritischer und daher von den Konservativen wenig geschätzter außenpolitischer Redakteur der „Salzburger Nachrichten“ gearbeitet, ehe es ihn nach London verschlug… Gleichzeitig begann er mit dem Aufbau einer Sammlung außereuropäischer Kunst, deren Qualität und Quantität außerordentlich beeindrucken… –(Thomas Jorda)
RESIDENZ VERLAG

Brennende Provinz
Peter Coreth trägt sein „Museum Humanum“ nach Wien: eine anthropologische Sammlung, die man in dieser rätselhaften Mannigfaltigkeit in einem abgelegenen Dorf nicht vermutet hätte. Mit Live-Musik und…
WIEN HEUTE

Religionen und Kulturen im Dialog
In einer zunehmend von Migration geprägten Gesellschaft wird der Blick über den Horizont der eigenen Kultur hinaus zum ersten und wichtigsten Teil der Konfliktprävention. Die Kulturbrücke möchte einen Beitrag leisten, damit weltanschauliche und kulturelle Unterschiedlichkeiten nicht als Bedrohung, sondern als Vielfalt und menschlicher Reichtum erfahrbar werden….Der Religionswissenschaftler Johann Figl beschäftigt sich mit Erfahrung und Überschreitung von Grenzen in den Religionen und nimmt dabei auf das Buch „Weltbilder im Spiegel der Kunst“ von Peter Coreth Bezug. Auch der Autor selbst wird am Mittwoch anwesend sein. Er spürt den immanenten Botschaften bedeutungsvermittelnder Kunstwerke nach, die ihre Entstehung der menschlichen Sehnsucht nach metaphysischer Orientierung verdanken. Befreie man die Kunst von ihren gängigen Einteilungen und nehme die kulturübergreifenden Gemeinsamkeiten ihrer Motive, Formensprachen und rituellen Funktionen ins Blickfeld, offenbare sie ein berührendes Panoptikum von Imagination und Heilssuche, so Coreth… Musikalisch wird die Veranstaltung der aus Kairo stammende, mehrfach preisgekrönte Komponist Hossam Mahmoud begleiten. Und der Künstler Andreas Kuhnlein, der für seine großen mit der Motorsäge aus Holzstämmen geschnittenen Skulpturen bekannt ist, wird aus Anlaß der Buchpräsentation ein von ihm geschaffenes Werk enthüllen. – (ks)
STEPHANSCOM

Rundgang im KunstWerk
Zur Eröffnung der Schau hält der Schriftsteller und Publizist Peter Coreth einen Vortrag. Dieser Kultur-Denker ist Gründer der „Kulturbrücke“ und des „Museum Humanum“ in Fratres, einem Nest unmittelbar an der Grenze zwischen dem niederösterreichischen Waldviertel und Mähren. Seine Vermittlungsarbeit zwischen unterschiedlichen Kulturen und Weltbildern wurde kürzlich mit dem renommierten „Prix Jeanne de Ferrette“ gewürdigt. Grundlage der Auszeichnung war ein Referat über „Grenzerfahrungen mit Kunst“ sowie der kürzlich erschienene Bildband „Weltbilder im Spiegel der Kunst – Die Sammlung Peter Coreth“. – (Uni Mozarteum)
DREHPUNKT KULTUR

Stilfragen sind Sinnfragen – Im Portrait: Peter Coreth
Es ist ein außergewöhnliches Museum in dem alten Gutshof…Dort ist die anthropologische Sammlung von Peter Coreth mit über 1400 Exponaten untergebracht. Die im „MuseumHumanum“ ausgestellten Kleinplastiken, Kultgegenstände, Insignien, Amulette, Werkzeuge erzählen aus 30.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Sie stammen aus allen Kontinenten und stehen für ganz unterschiedliche Kulturkreise. Die Jetztzeit wird nicht ausgeklammert… – (Reinhard Kriechbaum)
KULTUR STADT SALZBURG

Jenseits von Grenzen
„Grenzen fließen“ ist der Titel eines Wettbewerbs, den die „Johanna-von-Pfirt-Gesellschaft“ ins Leben gerufen hat… Die Aufgabenstellung des historischen Wettbewerbs …bezog sich auf den Umgang der Menschen mit sich wandelnden Grenzen. Diesjähriger Preisträger ist der Kulturpublizist und Historiker Peter Coreth, der kurz nach der Öffnung der österreichisch-tschechischen Grenze den Verein „Kulturbrücke“ gründete. Dieser Verein hat sich der Förderung einer gemeinsamen regionalen Identität jenseits der nationalen Grenzen verschrieben, ebenso wie das „Museum Humanum“, das Coreth im Gutshof Fratres in Waldkirchen an der Thaya (Niederösterreich) eröffnet hat. Nicht Epochengrenzen und Kulturkreise sind Gliederungsprinzip der mit schönen Originalobjekten bestückten Ausstellung, sondern kulturvergleichende Fragestellungen zu Tier-, Götter- und Menschenbildern. – (Dr. Heike Talkenberger)
DAMALS

Peter Coreth
Der 1948 in Linz geborene Künstler und langjähriger Organisator der Kulturbrücke Fratres, Peter Coreth, erhält den Johanna-von-Pfirt-Preis 2010. Die Kulturbrücke Fratres ist eine kulturelle Plattform, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1995 gegründet wurde. Sie hat die gelebte Überwindung von Grenzen zum Ziel.
DIE FURCHE

Großer Bahnhof in St. Blasien – Internationale Prominenz in der Domstadt
Die Johanna von Pfirt-Gesellschaft, eine bedeutende internationale…Gesellschaft, verlieh am Wochenende ihren internationalen Kulturpreis in der Domstadt – mit illustren Gästen…Angesichts der Finanzkrise forderte Schäuble eine gemeinsame, europäische Finanzpolitik, die er zudem als Chance sah: „Dadurch könnte Europa gezwungen werden, zusammenzuwachsen“. Das zusammenwachsende Europa dokumentierten die Teilnehmer am Johanna von Pfirt-Preis, dessen Gewinner am Samstag geehrt wurden… Beiträge aus etlichen Ländern waren zu dem von Peter Heinrich Wessenberg initiierten Wettbewerb eingegangen, dessen Ziel die Verbindung der grenzüberschreitenden Regionen des Rheins mit den Regionen der alten Habsburgerländer an der Donau war. Mit dem Preis wurde schließlich Peter Coreth ausgezeichnet, langjähriger Gestalter und geistiger Vater der „Kulturbrücke Fratres“…
SÜDKURIER

Gäste aus ganz Europa bei Verleihung des internationalen Kulturpreises
…“Grenzen fließen“ war der Wettbewerb betitelt…, dessen Gewinner Peter Coreth nun in St. Blasien mit dem Johanna-von-Pfirt-Preis ausgezeichnet wurde… Nicht nur am Eröffnungstag beschäftigte sich die Tagung…intensiv mit dem Thema Europa… – (Stefan Sahli)
BADISCHE ZEITUNG

Fliessende Grenzen – Neue Begegnung auf altem Boden
…Ziel des Wettbewerbes war, euro-regionales Geschichtsbewusstsein zu fördern sowie Aktivitäten auszuzeichnen, die zu „fliessenden Grenzen“ führen… Wettbewerbssieger wurde der Journalist, Politologe und Kunstsammler Peter Coreth, Initiant des „Museum Humanum“ an der österreichisch-tschechischen Grenze in Fratres….- (Brugg)
REGIONAL

Internationaler Preis geht ins Waldviertel
Anläßlich des 60. Jubiläums des „Schuman-Planes“, der zur Gründung der Montan-Union und später zur „Föderation Europas“ führte, gab die im Aargau gegründete Wessenberg-Akademie die Entscheidung im 1. Euro-regionalen Geschichtswettbewerb „Grenzen fließen“ bekannt. Der Preis, um den sich Kulturträger aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Rumänien, Tschechien und Österreich beworben hatten, geht nach Österreich. Der Gewinner ist der Gründer der Kulturbrücke und des Museum Humanum im Waldviertler Grenzort Fratres, Dr. Peter Coreth, dessen Bemühungen um einen Kulturaustausch in Mitteleuropa und dessen Vermittlungsarbeit zwischen unterschiedlichen Kulturen und Weltbildern gewürdigt wird… Coreth wird eine wertvolle Stattuette namens „Der Magier“ des deutschen Künstlers Johannes Dörflinger erhalten, die Dr. Erhard Busek vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) gestiftet hat. Unter den Mentoren des Jeanne de Ferrette (Johanna von Pfirt)-Preises befinden sich u.a. das Internationale Zentrum für Europäische Bildung (CIFE), das Land Baden-Württemberg, die Schweizer Landesmuseen oder das ungarische Staatsarchiv, von österreichischer Seite Außenminister Dr. Michael Spindelegger, EU-Abgeordneter Dr. Othmar Karas und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. .. – (kulturvernetzung)
KULTURNEWS

Johanna-von-Pfirt-Preis an Dr. Peter Coreth
Am Samstag, 5. Juni, wird in St. Blasien im Schwarzwald der Johanna-von-Pfirt-Preis überreicht, die Auszeichnung eines interregionalen Wettbewerbes für Menschen in Mitteleuropa unter dem Titel „Grenzen fließen“, der 2008 unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Niederösterreich ins Leben gerufen wurde und von Siebenbürgen in Rumänien bis zur Burgunderpforte im Oberelsass reicht. Der Johanna-von-Pfirt-Preis, der an die aus dem Burgund stammende und in der Kartause Gaming begrabene mittelalterliche Hausmutter der Habsburger Familie erinnert, geht an Dr. Peter Coreth, den langjährigen Gestalter und geistigen Vater der „Kulturbrücke Fratres“ und des „Museum Humanum“ direkt an der österreichisch-tschechischen Grenze im nördlichen Waldviertel. Neben einem Geldpreis ist die Auszeichnung auch mit einer von Johannes Dörflinger geschaffenen Statuette verbunden… Ziel von „Grenzen fließen“ ist es, eine Brücke zwischen Ost- und West-Mitteleuropa zu schlagen und damit eine neue Periode der Kontakte zwischen den Menschen in den Ländern an Rhein und Donau zu eröffnen.
NÖ LANDESKORRESPONDENZ

„Europe sans frontieres“
L historien Peter Coreth est le grand gagnant du concours avec son association « Ponts culturels ». Mark Glotz est arrive en deuxieme place avec son guide de promenades historiques transfrontalieres dans le pays des trois frontieres. La troisieme place a ete remportee conjointement par Kerstin Odendahl et Hans Martin Tschudi en tant qu editeurs d une collection dedie a la cooperation transfrontaliere (« Schriften zur Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit »), et par Joachim Beck pour la publication « Europe sans frontieres – 15 ans de realites dans le Rhin superieur », paru dans cette collection. – (Institut pour la cooperation transfrontaliere)
EURO-INSTITUT

STIMMEN AUS DER FACHWELT

A New „Bozzetto“ by Federico Barocci
In a private Austrian collection (Dr. Peter Coreth) there is an undated and unsigned oil painting (…) which is obviously related to Federico Barocci´s „Deposition“ in the Cathedral of Perugia. A technical examination of the picture carried out 1988 by Professor Franz Mairinger at the Academy of Fine Arts´Institute for Colour Chemistry determined that the colour pigmentation used in the painting dated from the 16th century. (…) The possibility that this work is a copy or imitation from a subsequent century can therefore be ruled out. (…) The close connection between the „bozzetto“ and a drawing held in the Uffici is additionally clarified by the following observations: the format of both works are almost identical, and the contours, clearly pressed and partly scratched onto the paper, of the most important forms in the Uffici correspond almost exactly to the delineation of the „bozzetto“. (…) According to written sources , Federico Barocci went to Perugia in November of 1567, signed the contract and the altarpiece was set up in time for Christmas, 1569. On the basis of the observations made above with respect to the stylistic development of the artist, the period of about two years for completion of this work, as reported by the written record, can now be extended to include a draught phase back to an earlier point in time, a phase to which our „bozzetto“ belongs.
Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz

Riassunto
Da un lato, il bozzetto consente ora una piu circonstanziata documentazione del modo di lavorare, straordinariamente meticoloso, del Barocci, in spezial modo nel caso concreto della dinamica composizione figurativa della pala perugina. Dall´altro, esso permette di seguire meglio lo sviluppo stilistico dell´artista nel sesto decennio del Cinquecento, con particolare riguardo all´importanza del modello michelangiolesco. Infine, le differenze iconografiche fra bozzetto e pala d´altare mostrano il passaggio ad una consapevole integrazione dei contenuti, avvenuto con il perseguimento della massima corrispondenza fra modello letterario e interpretazione figurative del soggetto.
Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Flozenz

The Invention of Light and Colour…
Immediately interesting in this light is the aforementioned bozzetto for the Perugia Deposition in a private collection in Vienna which can now be compared to the longknown cartoncino in the Uffici. One is immediately struck by the nearly identical dimensions of the two studies; the bozzetto is 58,4 x 35,2 cm while the cartoncino is 58 x 33,4 cm. Again, I have overlaid computer gererated images of both to confirm once again the fact that the figures in each coincide perfectly. In fact, a grid is visible on the Uffici cartoncini which undoubtedly underlays the painted bozzetto. Here it is quite clear that Barocci wishes to do separate and equal explorations of light and colour already in 1569. This early painting may stand emblematically for Barocci´s spirit of experimentation an the unprecedented aim to place light and colour on a quite literally equal par. This observation was only recently made possible…
Temple University Philadelphia (Ian Verstegen)

The Coroplastic Art of Ancient Cyprus
The material, now located in various museums in Europe an the USA, was discovered in sanctuaries. (…) Little is known of the cult or the exact context in which the terracottas were found. (…) It is ironic that the safest chronological an to a certain extent stylistic „jalons“ for Cypro-Archaic I. terracottas have been found outside Cyprus (…)The statues discovered in the sanctuary of Apollo were taken to the British Museum, those from the sanctuary of Aphrodite to the Museum Antiquarium in Berlin. The terracottas (…) are dispersed throughout various museums in Berlin, the Badische Landesmuseum, Karlsruhe, and the Cyprus Museum, Nicosia. Individual pieces were acquired by the Louvre Museum. (…) A head fragment of unknown provenance belongs to the Sammlung Peter Coreth, Vienna.: Ovoid head, moulded face made in an old mould, elliptical eyes with incised eyelids, worn „feathered“ eyebrows, prominent cheeks, slightly smiling protruding lips, long pointed flat beard, neatly separated from the rest of the face and decorated all over with stamped circles. (…) A mass of hair falls at the back, continuing the vertical grooves of the headdress from which it is separated only by a slight depression.
Anastasios G. Leventis Foundation (Nicosia)

Kreuzabnahme
„Die Kreuzabnahme Christi wird in den Evangelien nur kurz erwähnt. Dennoch hat die christliche Kunst dieses Thema immer wieder gerne aufgegriffen, um das Leiden des Herrn anschaulich vor Augen zu führen. (…) Zu den eindrucksvollsten dieser Darstellungen gehört das berühmte Altarbild des italienischen Meisters Federico Barocci im Dom zu Perugia. Lange sah man jedoch in diesem Maler, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts seine höchste Schaffenskraft entfaltete und auch für den Papst tätig war, nur einen begabten Nacheiferer Michelangelos und Correggios, unter dessen Einfluß er stand. In jüngerer Zeit aber wandelte sich dieses Urteil, und Barocci wurde als ein durchaus eigenständiger Künstler erkannt, der mit einer neuen, bisher ungewohnten Gefühlsbetontheit seiner Schöpfungen den Übergang von der Renaissance zum Barock kennzeichnete und damit zu einem der bedeutendsten Vertreter des Manierismus wurde. Das zeigte sich deutlich in dem Altarbild der Kreuzabnahme an den von Empfindungen durchglühten Gestalten in ihren vom Wind gebauschten Gewändern, fliegenden Haaren und Bändern. Die ergreifende Anteilnahme an dem Vorgang und die Trauer um den Gekreuzigten aber erreichen ihre höchste Steigerung in der Figur Mariens, die angesichts ihres toten Sohnes, vom Schmerz überwältigt, in Ohnmacht zu Boden sinkt (…). So sind in dieser Darstellung voll Dynamik durch schwungvolle Bewegung, Lichtführung und Mienenspiel bereits alle Ausdrucksmöglichkeiten des Gefühles eingefangen. Diese künstlerische Entwicklung war zweifellos auch durch das Trientiner Konzil, das kurz vor der Vollendung dieses Altarbildes stattgefunden hatte und sich auch mit den Aufgaben der kirchlichen Kunst befaßte, beeinflußt worden. Erst kürzlich gelang es der österreichischen Privatsammlung Coreth, jenes Bozzetto, auf dessen Vorhandensein in Deutschland man erstmals 1797 aufmerksam wurde, zu erwerben. Wissenschaftliche Untersuchungen haben die Echtheit dieses Entwurfes bestätigt, mit dem nun ein bedeutendes Kunstwerk aus der Epoche des Manierismus für Österreich gewonnen wurde.“ – Lieselotte Eltz-Hoffmann, Rupertusblatt/Religiöse Kunst, 11.4.1993

Neue Erkenntnisse über Anfänge der Barockmalerei
Florenz. Ein stilgeschichtlich hochbedeutendes Gemälde des italienischen Meisters Federico Barocci (1535 – 1612), Manierist und Wegbereiter der Barockmalerei, ist in österreichischem Privatbesitz aufgetaucht. Das berichtet das Kunsthistorische Institut in Florenz. Die Tafel, mit der Barocci Komposition und Farbgebung für sein berühmtes Altarbild im Dom von Perugia erprobt hat, war seit dem 19. Jahrhundert verschollen. Die 1568/69 entstandene „Kreuzabnahme“ – eines der bedeutendsten Altarbilder des Jahrhunderts – diente Rubens als Vorbild und markiert den Übergang zum Barock. Der neue Kunstfund macht diese bisher als sprunghaft empfundene Entwicklung, in der ein maßgebliches Stilprinzip Michelangelos überwunden wurde, erstmals nachvollziehbar. (…) Die Darstellung der „Kreuzabnahme“ beendete eine lange Phase künstlerischer Untätigkeit, zu der Barocci infolge einer Vergiftung – angeblich durch neidische Kollegen – verurteilt gewesen war.
KNA/Kultur

Barocci-Bild wieder entdeckt
Ein Gemälde aus der ehemaligen Schloß-Sammlung Söder bei Hildesheim sorgt derzeit für Aufsehen in der Kunstwelt. Der stilgeschichtlich bedeutende Farbentwurf des italienischen Meisters Federico Barocci (…) ist in österreichischem Privatbesitz aufgetaucht., wie das Kunsthistorische Institut in Florenz in seinem soeben erschienenen Bulletin berichtet. Das Gemälde, mit dem Barocci Komposition und Farbgebung für sein berühmtes Altarbild im Dom von Perugia erprobt hatte, war zuletzt 1859 in einem Katalog des Kunsthauses Charles Rumpler in Hannover aufgeschienen und galt seither als verschollen. Der Artikel des Kunsthistorikers Peter Assmann stützt sich auf ein labortechnisches Gutachten von der Akademie der Bildenden Künste in Wien und weist die Urheberschaft Baroccis an dem aufgetauchten Gemälde nach. Der Besitzer des Bildes, der Wiener Sammler Peter Coreth, will seinen Fund vorläufig nicht weiterverkaufen: Mir hat das Bild schon gefallen, als es noch keine Entdeckung war.“ Die „Kreuzabnahme ist das erste Hauptwerk Baroccis, der die Entwicklung von Malern wie Rubens und die Brüder Caracci beeinflußte.
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

Barocci-Werk entdeckt
Florenz.- Ein Werk des italienischen Meisters Federico Fiori, gen. Il Barocci (1535-1612), Wegbereiter der Barockmalerei, ist im Privatbesitz des Wiener Kunstsammlers Peter Coreth aufgetaucht. Es handelt sich um ein undatiertes und unsigniertes Ölgemälde auf einer Kupferplatte, das als Vorstudie zu Baroccis berühmter Kreuzabnahme im Dom von Perugia gedeutet wird (APA).
DER STANDARD

Ritrovato un bozzetto del Barocci
… Nel suo saggio il professore austriaco afferma che provenienza, tecnica, stile ed iconografia del dipinto non lasciano dubbi. Il bozzetto – uno dei pochi sicuramente autentici del Barocci – documenta il metodo di lavoro accuratissimo per arrivare all esplosione della dinamicita. (…) Il bozzetto misura 58 centimetri per 35 es e un olio su lastra di rame. (…) Dall analisi di laboratorio risulta che i pigmenti usati risalgono propio al Cinquecento. Inoltre la lastra di rame risulta battuta a mano come era tipico del tempo. Da ricordare infine che il Barocci e attualmente uno dei pittori manieristi piu quotati…
LA NAZIONE